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Die Küche als Statussymbol?

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Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, eine teure Einbauküche besitzen? Laut einer aktuellen Studie rückt die eigene Küche immer mehr in den Kreis der wichtigen Statussymbole. Doch was macht die moderne Küche zu etwas Besonderem? Die Gastautorin Annika Verborg von Moderne Küche geht diesem Phänomen auf den Grund:

Beim Kauf der neuen Traumküche griffen die Deutschen 2014 tief in die Tasche. Durchschnittlich 6.281 Euro gaben sie 2014 für eine Neuanschaffung aus, im Vergleich zu 2010 sind das durchschnittlich 800 Euro mehr. Im Fokus der Argumentation für eine solch hohe Investition steht das Stichwort „Qualität“. Und tatsächlich: Küchenmöbel machen laut Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) 28 Prozent des Umsatzes aus und sind deshalb die stärkste Warengruppe in Sachen Einrichtung.

Neben hohen Erwartungen an Qualität und hochwertiger Verarbeitung wundert es kaum, dass 71 Prozent der Befragten pflegeleichte Oberflächen bevorzugen. Der Trend hin zur grifflosen Küche scheint den Verbraucher überzeugt zu haben. Und wie sieht es mit dem Kaufpreis aus? Auch da erfüllen die Befragten all die Erwartungen, die eine Küche zu einem Statussymbol werden lässt: Denn zwei drittel der Teilnehmer ordnen den Kaufpreis der Funktionalität, Optik und Qualität unter. Gleiches gilt nicht nur für die Einbauküche, sondern natürlich besonders für die Elektrogeräte, von denen die Verbraucher sich eine lange Haltbarkeit versprechen.

Grifflose Küchen

Neben einer pflegeleichten Handhabung ist es vor allem das moderne und klare Design, mit dem eine grifflose Küche besonders die jüngeren Käufer überzeugt. Die klaren Formen und glatten Oberflächen lassen sich einfach reinigen und pflegen. Auch die Faszination eines nicht sichtbaren Schließmechanismus führt sicherlich zu der Begeisterung für dieses System. Eine geringere Verletzungsgefahr durch fehlende Ecken und Kanten macht diesen Trend auch für Familien mit Kindern attraktiv. Aber es gibt auch einen Nachteil: Anders, als bei herkömmlichen Griffen, kann es durchaus mal passieren, eine Schublade „aus Versehen“ durch Gegenlehnen des Körpers zu öffnen. Dieser Eigenschaft muss man sich bewusst sein, wenn man sich für dieses System entscheidet.

Lebensmittelpunkt Küche

Schnelle und einfache Fertiggerichte für die ganze Familie – Dieser Trend ist schon lange vorbei! Vielmehr entwickelt sich die Einstellung vieler Verbraucher in die gegensätzliche Richtung. Tatsächlich verbringen viele Verbraucher drei oder mehr Stunden pro Tag in der Küche. Diese frische, saisonale Ernährung, nachhaltig und gesund, setzt aber nicht nur ein gewisses Maß an zeitlichem Aufwand voraus, sondern auch eine hochwertige Ausstattung der Küche. Deshalb ist es auch für die Hersteller von Küchengeräten immer wichtiger geworden, auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Eine große Programmvielfalt und unterschiedlichste Elektrogeräte sollen dafür sorgen, jedes Rezept effizient und einfach in die Tat umzusetzen. Denn trotz der hohen Bereitschaft in ausgewogene Ernährung zu investieren, stehen Zeit- und Kostenersparnis weiterhin im Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses. Es wird daher nicht nur in einen effizienten Herd, Backofen und Kühlschrank investiert, sondern auch in eine hochwertige Dunstabzugshaube, einen Dampfgarer oder Kochfelder mit Grillfunktion. Alles soll eben perfekt sein.

Auch die Ergonomie der Küche hat in den letzten Jahren einen ganz anderen Stellenwert eingenommen, als früher. Perfekt geplante Arbeitsplatten und Küchengeräte in optimierter Höhe sollen den Körper schonen und jeden Kochvorgang einfacher machen.

Neben üblichen Statussymbolen läutet die moderne Küche eine neue Ära ein. Qualitativ hochwertig und modern muss der Lebensmittelpunkt sein, zudem praktisch und funktional. Und genau deshalb spielen individuelle Bedürfnisse und eigene Gewohnheiten eine größere Rolle beim Kauf einer Küche als jemals zuvor. Warum Kompromisse eingehen, wenn man endlich die Traumküche in die Tat umsetzen kann?

Autor: FluffyMcQueen

Ich denke, also bin ich. Ich bin Fluffy, also bin ich Mc Queen.

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