Schach – Ein Sport für alle Denker

Schachspielen hat sich zu einem weltweiten Sport entwickelt. Es gibt Schachmeisterschaften auf internationaler und nationaler Ebene und zugleich Amateur-Wettbewerbe in Schulen und Sportvereinen. Schachspielen ist kein körperlicher Sport in dem Sinne, wie Basketball oder Fußball, das man in größeren Teams spielt, sondern ein Denksport. Schach spielt man mit zwei Personen, die jeweils gegenüber an einem Schachbrett sitzen. Manchmal ist noch eine Schachuhr dabei. Es gibt alternative Formen, wie zum Beispiel Gruppenschach, wo sich die Leute gegenseitig bei zwei Feldern abwechseln und vier Leute gegen vier Personen spielen.

Auswirkungen

Eines der wichtigsten Aufgaben beim Schachspielen ist das vorausschauende Denken, das später im Alltag und in der Erwachsenenwelt beziehungsweise im Berufsleben hilfreich sein kann. Durch die Einhaltung von Zeiten, wie zum Beispiel durch die Schachuhr, wird das Spielen und Handeln unter begrenzten Bedingungen geübt, Damit kann man lernen, innerhalb von einer kurzen Zeit zu handeln, was im Berufsleben und in der Leistungsgesellschaft wichtiger wird.

Das Spielen von Schach hilft dabei, logische Zusammenhänge aufzustellen und bereitet auf Tests, wie in einem Assessment-Center vor, wo Bewerber aussortiert werden. In diesen Aufgaben wird das logische Denkvermögen geprüft. Die Vorbereitung im Schachspiel oder in einem alternativen Spiel kann darauf vorbereiten. Generell ist wichtig, häufig zu spielen, damit es zu einem nachhaltigen Lerneffekt kommt.

Pädagogische Eignung

Schachspielen können schon kleine Kinder ab fünf Jahren. Das ist von der jeweiligen Begabung abhängig und manche hochbegabte Personen wurden auf diese Weise im frühen Kindesalter entdeckt. Generell sollte man als Erwachsener und Elternteil schauen, wie sich das Kind beim Schachspiel verhält. Mag es das Schachspiel oder nicht? Nicht immer entwickelt sich ein bestimmtes Spiel zu einem Hobby, sondern das Kind sucht sich Alternativen. Das sollte man respektieren, da es im Schachspiel um den Spaß und die Freude geht. Es gibt andere Schachspielformen, wie zum Beispiel Bauernschach, falls ein Spiel mit einer leichteren Schwierigkeit gewählt werden möchte. Die ansteigende Schwierigkeit ist für eine Motivation wichtig, damit logische Zusammenhänge gerne hergestellt werden. Das Schachspiel kann eine Vorbereitung für die Schule und bestimmte Fächer, wie die Mathematik und Physik, sein und man sich darauf ständig vorbereiten kann. Im Schachspiel werden Strategien, Taktik und ebenso Höflichkeit von Spielern eintrainiert.

Es gehört zum guten Ton, dass man auf den Zug des Spielers wartet. Einen Zug tut man erst, falls man sich diesen genau überlegt hat: Was könnte der andere Spieler tun? Wie wirkt sich mein Zug aus? Schachspielen hat etwas mit Empathie und Achtung zu tun. Und falls man Schachmatt gesetzt wird, bleibt die Möglichkeit für ein zweites Spiel und eine Revanche. Im Internet kann man mit Schachcomputern auf einigen kostenlosen Plattformen üben. Diese Schachcomputer arbeiten mit einer künstlichen Intelligenz, die man in verschiedenen Schwierigkeitsgraden einstellen kann. Bei ausreichender Übung ist später ein Spiel mit erfahrenen und menschlichen Schachspielern möglich, die anonym unter einem anderen Namen auftreten. Die Schachcomputer haben den Vorteil, dass sie eine Lernfunktion haben. Schritte und Züge können zurückverfolgt werden und der Computer analysiert, ob es sich um einen schlechten beziehungsweise guten Zug gehandelt hat.

Fazit

Das Schachspiel schult das logische Denken nachhaltig. Es bereitet auf das Berufsleben vor, wo solche Fähigkeiten erforderlich sind. Es besteht die Möglichkeit, gegen menschliche Spieler anzutreten oder gegen die künstliche Intelligenz in einem Schachcomputer, um mit diesem zu üben.

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